Der entscheidende Aspekt bei der Aktualisierung der Firmware Ihrer internetfähigen Geräte und Tools

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Zu viele Organisationen haben keine Ahnung, welche ihrer Geräte und Tools mit dem Internet verbunden sind. Infolgedessen fehlt ihnen die Übersicht über ihren Sicherheitsstatus und sie rollen Hackern den roten Teppich aus. Wir geben einen Einblick, wie wichtig zeitnahe Updates sind und wie Sie offene Ports sicher (wieder) schließen. 

„Haben Sie Ihre Updates schon ausgeführt?“ klingt vielleicht wie der Anfang eines Witzes Ihres IT-Managers, ist aber sehr ernst gemeint. Durch die Aktualisierung von Tools und Appliances wird ein reibungsloser Betrieb gewährleistet und der Sicherheitsstatus von Geräten, Netzwerken und Organisationen insgesamt verbessert. Löcher werden gestopft, Fehler beseitigt und Schwachstellen eliminiert.  

Ich weiß, aber … 

… Updates haben einen schlechten Ruf. Sie auszuführen ist kein angenehmer Zeitvertreib: Die Leute müssen ihren Arbeitsablauf unterbrechen, ihre Internet-Tabs schließen und alle verschiedenen Programme, die sie verwendet haben, erneut öffnen.  

Besonders bei weniger IT-affinen Mitarbeitern besteht die Vorstellung, Updates dienten lediglich dazu, die Leistung eines Gerätes zu verbessern oder das Layout ihrer gewohnten Programme mal wieder zu ändern. Die Folge: Updates werden verschoben.   

Dennoch sind sie lebenswichtig: In einem einigermaßen gut gesicherten Unternehmen muss sich ein Hacker "hocharbeiten". Er beginnt mit einem Phishing-Angriff auf einen Mitarbeiter, um an Anmeldeinformationen zu gelangen. Damit kann er sich Tool für Tool Zugriff auf immer mehr Teile des Firmennetzwerks verschaffen. Oder er dringt mit Schadsoftware ein und muss dann anfangen, das Netzwerk zu erkunden und Daten und Geräte zuzuordnen …  

Das ist eine Menge Arbeit für einen Angreifer. Im Vergleich dazu ist es viel einfacher, eine veraltete Firewall mithilfe eines offengelegten Exploits auszunutzen. Er erhält dann sofort Zugriff auf alle Geräte, die durch die Appliance „geschützt“ sind. Mit anderen Worten: Ob die Firewall vorhanden ist oder nicht, spielt keine große Rolle mehr.  

Der erste Schritt: Wissen, welche internetbasierten Tools und Anwendungen vorhanden sind 

Ein Cyber Security Manager kann niemals eine wirksame Sicherheitsrichtlinie implementieren, wenn er keinen Überblick über alle vorhandenen internetbasierten Ressourcen hat. Es ist erstaunlich, wie viele Unternehmen keine Ahnung davon haben. Darüber hinaus reicht es nicht aus, ein Inventory zu erstellen, wenn es nicht regelmäßig aktualisiert wird.   

Schließlich wird ein Unternehmensnetzwerk ständig erweitert: Neue Geräte werden installiert, neue Cloud-Dienste werden integriert ... selbst etwas so klein wie ein neuer Laptop, der sich mit einem VPN-Server verbindet, kann eine kritische Sicherheitslücke aufweisen, die zu einem groß angelegten Hack führt. Der Geschäftsbereich, den das Internet erreichen kann, wächst ständig.   

Einige Beispiele, auf die Sie achten sollten:   

  • Firewalls  
  • VPN-Server
  • Apps, die das Arbeiten von zu Hause aus ermöglichen  
  • Apps, die die Zusammenarbeit mit Kunden oder Partnern ermöglichen  
  • Webanwendungen, APIs, SSH-Server  
  • Cloud-Dienste  
  • Dienste, die mit dem Internet verbundene Server verwenden  

Der zweite Schritt: Immer sofort aktualisieren 

Unternehmen geben regelmäßig Hinweise auf Sicherheitslücken in den von ihnen angebotenen Anwendungen heraus. Firmware-Updates zur Behebung dieser Sicherheitsanfälligkeiten sind jedoch verfügbar, bevor die Benachrichtigung veröffentlicht wird. Die Anbieter warten mit der Veröffentlichung der Benachrichtigung eine Weile, damit alle Benutzer Zeit haben, Patches auszuführen, bevor sie die Neuigkeiten der Welt verkünden – denn dann wird auch die Hacker-Community wach. Schließlich besteht für sie mit jeder Schwachstelle die Chance, Tausende von Geräten zu übernehmen.   

Mit der Aktualisierung zu warten, bis diese Hinweise herausgegeben werden, ist möglicherweise besser, als gar keine Aktualisierung durchzuführen, aber der Top-Standard, den Sie anstreben sollten, ist die Aktualisierung, bevor die Neuigkeiten an die Öffentlichkeit gelangen.  

So unterstützt Secutec Sie dabei 

Secutec überwacht täglich Tausende von Cyber Security-Feeds – diese reichen von anbieterspezifischen Benachrichtigungen bis hin zu Risiko-Feeds aller führenden Cybersecurity-Anbieter. Wir informieren unsere Kunden regelmäßig über die neue Firmware der von uns vertriebenen Anwendungen. In kritischen Fällen versendet Secutec sogar sofort eine Benachrichtigung.   

Neben der Benachrichtigung arbeitet Secutec aktiv mit den Kunden zusammen, um notwendige Tools und Anwendungen zu optimieren und zu aktualisieren.  

Automatisierte, individuelle Exposure Detection 

Darüber hinaus bietet Secutec auch eine fundierte Analyse Ihres Netzwerks an. SecureSIGHT ermöglicht eine regelmäßige Kartierung der Schwachstellen Ihres Netzwerks. Benutzer erhalten Benachrichtigungen über Probleme, die sie beheben müssen, zusammen mit einer Risikobewertung, die angibt, wie dringend das Problem ist.   

Zusätzlich zu den regelmäßigen Scans und dem Fingerprinting offener Ports und Schwachstellen bietet SecureSIGHT auch die Möglichkeit, durchgesickerte Daten im Darknet zu überwachen. Auf diese Weise sind sich Unternehmen stets aller möglichen Angriffswege für Hacker bewusst.  

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